Tierrechtsdemonstration zieht Hunderte statt Tausender an, da so genannte Supporter fernbleiben

Eine DEMONSTRATION von Tierschützern zog nicht die Massen an, die die Organisatoren vorhergesagt hatten.

Nur etwa 600 Demonstranten trafen ein – nach massivem Verkehr in den sozialen Medien, der die Teilnahme von vielen Tausenden prognostiziert hatte.

Die Demonstration, die am 12. August in London vor dem Parlament stattfand, erlebte nur ein geringes Medienecho.

Die britische Countryside Alliance, die das ländliche Leben unterstützt und schützt, sagte, die geringe Teilnehmerzahl sei der Beweis für die massive Diskrepanz zwischen Ereignissen in den sozialen Medien und in der realen Welt.

Der Marsch, der zeitlich auf den Beginn der Moorhuhnjagd-Saison gelegt worden war, wurde vom BBC-Kämpfer für wild lebende Tiere, Chris Packham, angeführt, der eine Reihe von Tierschutzorganisationen unterstützt.

Allerdings schlug der Versuch, große Massen zur Demonstration zu bewegen, fehl, was den Verdacht nahelegt, dass viele Aktivisten lieber vom bequemen Sofa aus über soziale Medien protestieren.

Die Demonstranten forderten das Verbot einer Reihe von Aktivitäten, einschließlich Dachs-Keulen, legaler Jagd und Moorhuhnjagd.

Zuschauer wunderten sich darüber, was die Protestanten forderten und Liam Stokes von der Countryside Alliance nannte es spöttisch den ‚Alles verbieten‘-Marsch.

Er war als „Großbritanniens größter Marsch zum Schutz von Wildtieren“ angekündigt worden.

Ein Blogger, der auf dem Marsch eine Ansprache hielt, bezifferte die Teilnahme auf ‚über 600‘.

Im Vergleich dazu besuchten nur zwei Wochen vorher 116.000 Menschen im Vereinigten Königreich die Game Fair, um das Jagen, Schießen, Fischen und das ländliche Leben zu feiern.

Und der Liberty and Livelihood-Marsch der Countryside Alliance brachte im Jahre 2002 400.000 Menschen auf die Straße.

Herr Stokes, der Chef der Schieß-Sparte, sagte: „Unsere beständige Botschaft für Politiker ist, dass diese E-Mails, Tweets und Petitionen in keiner Weise bezeichnend für die öffentliche Meinung sind.

Die Tierschutz-Botschaft ist einfach und verbreitete sich schnell in sozialen Medien.

Einige Leute klicken auf die Links, versenden Massen-E-Mails und unterschreiben Online-Petitionen, aber das ist kein Zeichen für die Stärke der Gefühle.

Die Zeit und erneute Befragungen haben gezeigt, dass Fragen des Tierschutzes keine Auswirkungen auf die Wahlabsichten der Öffentlichkeit haben, ein Punkt, der durch das Versagen des ‚Alles verbieten‘-Marschs klar unterstrichen wird, als nicht ‚Tausende‘ Menschen, die die Organisatoren erwartet hatten, teilnahmen.“

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