RSPCA wegen Missmanagements durch frühere Manager verrissen

EINE der weltweit größten Tierschutzorganisationen geriet seitens leitender Amtsträger, die für die Organisation arbeiteten, unter Beschuss.

Die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals im Vereinigten Königreich ist laut einem der früheren Direktoren nicht gebrauchstauglich.

Andere Insider sprachen auch über ordnungspolitische Fragen der Stiftung und im Juli dieses Jahres stellte ein Parlamentsausschuss fest, dass die RSPCA auf „verletzliche, kranke und ältere“ Haustierhalter abziele.

Gemäß der Insider-Aussagen werde die RSPCA von einem Komitee aufdringlicher Treuhänder geleitet, die unfähig zur Delegierung von Aufgaben seien.

Die Rolle dieser Treuhänder wird gegenwärtig von der Charity Commission überwacht, die die Leitung der Organisation als „unter dem Standard, der in einer modernen Stiftung erwartet wird“, betrachtet.

Steve Carter, der 2015 als Direktor der RSPCA Wales zurücktrat, kritisierte die Stiftung dafür, dass sie von einem Komitee geleitet wird, das fest in der Vergangenheit verhaftet ist.

„Die RSPCA ist gegenwärtig nicht gebrauchstauglich“, sagte Herr Carter Panorama. „Ich denke, das rührt aus dem Hintergrund des Rates her. Ich glaube nicht, dass sich der Leitungsprozess und die Leitungsstruktur seit den 1970ern bewegt haben.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Personen, die einst mit der Organisation verbunden waren, Kritik äußern.

Jeremy Cooper, der Geschäftsführer der RSPCA, verließ die Stiftung im Juni – nach nur einem Jahr.

Von 2014 bis 2016 hatte die Stiftung keinen Geschäftsführer.

Statt dessen übernahmen zwei Senior-Treuhänder die Rolle, während sie gleichzeitig ihre anderen Pflichten unter einen Hut brachten.

Andrew Hind, der frühere Geschäftsführer der Kommission, sagte, dass es für eine Stiftung außergewöhnlich sei, dass Personen für einen so langen Zeitraum beide Tätigkeiten simultan ausführen dürfen.

Er sagte: „Für eine so große Stiftung geht das weit über das Normalmaß hinaus.

Meiner Meinung nach ist es schwierig zu glauben, dass eine so große Stiftung ordnungsgemäß geführt werden kann, wenn sie nicht über einen dauerhaften Geschäftsführer verfügt, der unabhängig vom Treuhänder-Team arbeitet.“

Die RSPCA selbst bestätigte, dass Verbesserungen in der Führungsarbeit erforderlich seien.

„Wir sind bei diesen Problemen nicht selbstzufrieden, und wir verpflichten uns, alles, was wir als Organisation unternehmen, beständig zu verbessern“, sagte ein Sprecher der Stiftung.

Die Kritik des früheren Direktors ist der aktuellste einer Reihe peinlicher Schläge für die Stiftung.

Zuvor im gleichen Monat erlebte die Stiftung einen massiven Rückschlag, als sie wünschte, polizeiliche Befugnisse zu erhalten.

Der Bericht des Komitees empfahl, dass der RSPCA die Befugnis zur Verfolgung von Fällen von Tierquälerei entzogen werden sollte.

 

Tags aus der Story
, ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *