RSPCA gibt bei Richtlinie zum Keulen von Dachsen klein bei

DIE Tierschutzbewegung erlitt eine schwere Niederlage, nachdem eine führende Tierschutzgruppe bei einer der wichtigsten Richtlinien klein beigegeben hat.

Die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals in GB informierte Bauern darüber, dass sie nicht länger wegen des Keulens von Dachsen angegriffen würden.

Das ist eine Entscheidung, die als Schritt weg von einer militanteren Tierschutz-Agenda seitens der RSPCA anzusehen ist. Es ist ein Schritt zur Rückkehr zu einer traditionelleren Rolle des Tierschutzes.

Die Entscheidung ist die Folge einer Spaltung der Hilfsorganisation in diejenigen, die die traditionelle Rolle unterstützen, und die, die sich eine politischere oder radikalere Agenda wünschen.

Der Geschäftsführer Jeremy Cooper trat nach Anschuldigungen, er fahre einen zu weichen Kurs, zurück – es war seine Entscheidung, die Richtlinien zum Keulen von Dachsen zu prüfen, nachdem sein militanter Vorgänger, Gavin Grant, gedroht hatte, Bauern, die an dieser Praxis beteiligt sind, „zu benennen und an den Pranger zu stellen“.

Die Organisation geriet auch unter Beschuss durch das britische Parlament, weil sie größere rechtliche Befugnisse verlangt hatte, damit Hunderte ihrer Inspektoren Privatbesitz ohne Polizei betreten und Haustiere beschlagnahmen können.

Jetzt entschied die RSPCA nach einer von Cooper angeordneten, externen Prüfung, dass das Keulen von Dachsen nicht gegen Vorschriften für den ökologischen Landbau verstoße.

Die Hilfsorganisation nahm den Rat von „externen Prüfern“ an und vertritt jetzt einen „weniger feindlichen“ Ansatz zum Thema Keulen.

Die RSPCA sagte, sie wolle weiterhin gegen das Keulen aus wissenschaftlichen Gründen vorgehen, aber nicht Bauern angreifen, die Dachse auf ihrem Grund ködern, abschießen oder in Fallen locken.

Ein Sprecher der RSPCA sagte: „Es wäre unfair und nutzlos, einen individuellen Bauernhof zu bestrafen, der Ratschlägen der Regierung folgt, im Glauben, er täte das Beste für das Wohl seines Viehs.“

Die Hilfsorganisation hatte zuvor den Zorn der Bauern hervorgerufen, als sie bekannt gab, dass der Einsatz todbringender Methoden zur Kontrolle von Wildtieren als routinemäßige Praxis Ihrem Freedom Food-Programm zur Verbesserung des Tierschutzes widerspreche.

Damals sagte der RSPCA-Sprecher: „Freedom Food würde es als schlechthin inakzeptabel betrachten, wenn Mitglieder am Keulen von Dachsen beteiligt wären.

Dies würde auch das Programm in Misskredit bringen und wäre ein deutlicher Bruch des Mitgliedsvertrags mit anschließender Beurlaubung.“

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