Ran ans Euter! Aktivisten greifen ethisches Restaurant an

BEIM Versuch, Themen rund um die Milchproduktion zu promoten, haben Tierschützer eine Pizzeria angegriffen.

Die Pizzeria in Adelaide, Australien, die von sich selbst sagt, sie habe eine „Agenda der Authentizität und Transparenz“, hängte den Kadaver einer Kuh auf, um den Menschen zu zeigen, woher deren Lebensmittel kommen.

Aber Tierschützer interpretierten das falsch und nannten die Szene obszön und geradezu empörend.

Melissa Pisanelli, die Eigentümerin von Adelaides Etica Pizza Al Taglio, erklärte, dass das Restaurant seinen Namen vom Wort Etica – was im Italienischen für Ethik steht – ableitet.

Frau Pisanelli verteidigte weiterhin die Entscheidung, eine Kuh auszustellen. Sie sagte, dies sei ein ethischer Akt, um Probleme rund um die Milchproduktion anzusprechen.

Sie sagte: „Wir sind kein veganes Restaurant, aber Etica erkennt und unterstützt das Bedürfnis, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

„So erlangen Menschen Kenntnisse, um eine eigene Entscheidung zu treffen.“

Pisanelli erwähnte auch, sie wolle, dass der Raum ‚einem Schlacht- und Gewächshaus ähnele‘, um den Tierschutz so zu unterstützen.

Mitinhaber Federico Pisanelli fügte hinzu: „Die Installation ist eine Möglichkeit, die Gegebenheiten in der Milchbranche hervorzuheben.

Es ist keine Marketing-Kampagne, um Kunden anzulocken… wir haben dies als Bekundung, die mit unseren eigenen Prinzipien im Einklang steht, getan.“

Seit der kontroversen Kampagne erlebte die Pizzeria über soziale Medien eine massive Unterstützung durch ihre Fans.

Hunderte Menschen drückten auf der Facebook-Seite von Adelaides Etica Pizza ihre Dankbarkeit aus.

Emily Farrell sagte: „Die Leute haben die Tierpräparation missverstanden und falsch gedeutet. Sie haben eine klare Botschaft und Mission, wenn sich die Menschen nur die Zeit nehmen würden, die Aussage an der Vordertür zu lesen und zu verstehen. Deren Verlust, nicht unserer.“

Christian Turner fügte hinzu: „Ich denke, die tote Kuh ist ein interessantes Thema. Das Informieren von Menschen zum Thema Lebensmittel ist eines der wichtigsten Mittel, das wir für die Menschheit nutzen können. Wir dürfen Fleisch nicht länger als etwas betrachten, das aus dem Supermarkt kommt. Wir müssen die Schmerzen und Leiden verstehen, die Tiere manchmal erdulden müssen. Wir sollten alle einen Moment innehalten und über das Tier nachdenken, das sein Leben gegeben hat, damit wir essen können.“

Stuart Back meinte: “Fantastisch. Die Installation mit der Kuh ist großartig und eine Konfrontation. Wenn man als Fleisch-Esser die Verbindung zu diesem Tier nicht versteht, könnte das eine Konfrontation sein, sonst ist es eine gute Erinnerung. Wenn man Milchprodukte mag, sollte dies auch der Anstoß dafür sein, sich in die Branche zu vertiefen und sich kundig zu machen.“

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