Niederlage für Aktivisten, als sich die Bank von England weigert, wegen Spuren von Tierfett in der neuen Währung des Vereinigten Königreichs nachzugeben

Britische Polymer-Banknoten

AKTIVISTEN erlebten eine demütigende Niederlage, nachdem sich die Bank von England geweigert hatte, wegen Bedenken, dass die neue Währung Spuren von Tierfett enthält, klein beizugeben.

Die Bank versprach, wie geplant eine neue 10-£-Note herauszugeben, obwohl Behauptungen laut wurden, die neue 5-£-Note, die ein Porträt von Winston Churchill trägt, enthalte eine kleine Menge eines tierischen Fettes namens Talg.

Die Aktivisten hatten gefordert, dass die neue 5-£-Note, die aus Polymer gefertigt wird, aus dem Umlauf genommen und dass in der neuen 10-£-Note kein Talg verwendet würde.

Die Zentralbank bestätigte allerdings nach Abwägung anderer Optionen, dass die Noten im Umlauf bleiben und die Ausgabe der neuen 10-£-Note nicht verzögert werde.

Die Produktion der neuen 10-£-Note hatte bereits letzten August begonnen, und es wurden schon Hunderte Millionen der neuen Noten gedruckt.

Nach Aussagen der Bank von England wird die Polymer-Währung wie geplant im September 2017 in Umlauf gebracht.

Da sie aus dem gleichen Material gefertigt wird, wie die Polymer-5-£-Note, enthält auch die neue 10-£-Note geringe Mengen Talg, der aus Rinder- und Hammelfett gewonnen wird.

Die Bank von England sagte, sie habe die Zerstörung, den Neudruck und eine Verzögerung der Ausgabe der neuen Note in Betracht gezogen, um auf die Gegenbewegung durch Vegetarier und Veganer zu reagieren.

Dies würde jedoch alle Maßnahmen zum Fälschungsschutz gefährden und sich als kostspielig erweisen.

Im November hatte die Bank gesagt, dass die Polymer-Pellets, die zur Produktion der neuen 5-£-Note verwendet werden, eine „extrem kleine Menge“ der Substanz enthielten, woraufhin 134.000 Menschen eine Petition gegen deren Einsatz unterschrieben.

Allerdings wurde noch kein Vertrag zur Fertigung der neuen 20-£-Polymer-Note unterzeichnet – sie soll 2020 in Umlauf kommen – da die Bank über einen Ersatz auf Pflanzenbasis nachdenkt.

Für die neuen Noten könnte der Einsatz von Palmöl in Betracht gezogen werden.

Umweltgruppen beschuldigen allerdings die Palmölproduktion der Zerstörung großer Teile des tropischen Regenwalds.

Die Bank beharrt darauf, dass ihre Lieferanten nur Produkte aus einer „umweltverträglichen Produktion“ verwenden. Eine weitere Alternative, die in Betracht gezogen wird, ist Kokosöl.

Talg ist eine harte, fettige Substanz aus geschmolzenem Fett.

Es wird normalerweise bei der Produktion von Seife und Kerzen verwendet.

Die neuen Polymer-Noten nutzen Rindertalg aus Speisefett, wobei es sich um Hartfett handelt, das bei Tieren im Bereich von Nieren, Magen und anderen Organen zu finden ist.

Die neuen 10-£-Noten aus Kunststoff zeigen die Autorin Jane Austen. Dies wurde bei einer Pressekonferenz im Jahre 2013 vom Präsidenten der Bank von England, Mark Carney, bestätigt.

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