Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen orthodoxen Juden und Tierschützern wegen Gebot, ein religiöses Ritual zu streichen.

TIER-Rechtsaktivisten gerieten in New York mit orthodoxen Juden wegen eines religiösen Rituals, bei dem Hühner getötet werden, aneinander.

Beide Gruppen standen sich in den Straßen von Brooklyn gegenüber, als die Aktivisten forderten, das Ritual zu beenden.

Zur Konfrontation kam es am Vorabend des heiligsten Tages im jüdischen Kalender, Yom Kippur, bei dem Hühner im Rahmen des Kapparot-Rituals getötet werden.

Die Spannungen drohten sich zu entladen, als rund 200 orthodoxe Juden und 75 Demonstranten einander bedrohten.

Nach dem Ende der wütenden Konfrontation wurde das Ritual wie üblich von der New Yorker Juden-Gemeinde durchgeführt.

Yossi Ibrahim, 27, ein Mitglied der orthodoxen jüdischen Gemeinde sagte: „Niemand hat das Recht, eine Religion zu verändern, und diese Regelung beweist, dass wir nicht angetastet werden dürfen.

Auch bei einer ähnlichen Demonstration in der israelischen Stadt Hadera gab es keine Verhaftungen, aber sechs Menschen mussten nach gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen orthodoxen Juden und Tierschützern ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Das Ritual von Yom Kippur soll Juden von ihren Sünden reinigen, indem diese auf das Tier übertragen werden.

Tierschützer bezeichneten diese Praxis allerdings als „schändlich“.

Die Demonstration in Brooklyn fand nur wenige Tage, nachdem eine Tierrechtsgruppe den Rechtsstreit zum Verbot des 2000-jährigen jüdischen Rituals verloren hatte, statt.

Die Richterin des Obersten Gerichtshofs Debra James wies die Forderungen der örtlichen Tierschutzgruppe zurück und entschied, dass die orthodoxe Praxis trotz der Anschuldigungen von wütenden Tierschützern durchgeführt werden dürfe.

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