Gänseleber bleibt in Kalifornien auf der Speisekarte – trotz eines Gerichtsbeschlusses

Tierrechtsgruppen feierten nach angeblichem Sieg im seit langem andauernden Gerichtsstreit zum Verbot von Gänseleber verfrüht.

Die Rechtsvertreter in Kalifornien hielten ein Verbot der Gänsedelikatesse aufrecht – aber Restaurants und Küchenchefs gehen jetzt in Berufung.

Das amerikanische Rechtssystem besagt, dass das Gericht auf der Speisekarte bleiben wird, solange die Berufung läuft.

Es ist die nächste Runde eines lang andauernden Gerichtsstreits, der bereits 2004 begann, als sich die Aktivisten zum ersten Mal für ein Verbot einsetzten.

Die kontroverse Pastete, die von zwangsernährten Enten und Gänsen gewonnen wird, wurde im US-Bundesstaat im Jahre 2011 verboten, blieb aber auf der Speisekarte, als die Regelung rechtlich blockiert wurde.

Drei Richter des Bundesgerichts bestätigten das Verbot, aber es unterliegt einer weiteren Berufung.

Bei einer Niederlage können die Angreifer des Verbots die Berufung bis zum Obersten Gerichtshof fortsetzen.

Die Coalition for Humane and Ethical Farming Standards (CHEFS) und die in New York ansässige Hudson Valley Foie Gras sagten, beide wollten gegen die Entscheidung rechtlich vorgehen.

Marcus Henley, der Manager von Hudson Valley Foie Gras in New York, sagte: „Wir werden Berufung einlegen. Dieser Prozess kann Monate dauern. Bis die Berufung bearbeitet wurde, werden das Gesetz und das Verbot nicht umgesetzt, und Gänseleber kann in Kalifornien legal verkauft und serviert werden.“

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