Die britische Landwirtschaft erklärt veganen Angreifern den Krieg

Die Landwirtschaft in Großbritannien ist fest entschlossen, gegen die vegane Lobby zurückzuschlagen.

Sie merkte 2,1 Millionen £ für eine Marketing-Kampagne vor, um Angriffen von veganen Aktivisten entgegenzuwirken, die behaupten, dass die Branche Tiere quälen würde.

Die Kampagne wird im Vereinigten Königreich von Dairy UK und dem Agriculture and Horticulture Development Board geleitet.

Die Geschäftsführerin von Dairy UK, Judith Bryans, sagte: „Das verschafft uns eine sehr gute Gelegenheit, um unsere Legitimation wiederherzustellen und Milchprodukte zu feiern.“

Die Landwirtschaftsbranche ist der ständigen Angriffe seitens der Tierrechts- und Vegan-Lobby überdrüssig und die Bewegung kündigt den Beginn eines Propagandakriegs an.

Nach einer Reihe von Angriffen von einer zunehmend lauteren Vegan-Lobby beschloss die Milchbranche, mit der Kampagne fortzufahren.

Am 22. August 22 marschierten Tausende Protestanten durch London, um für den weltweit ersten Pflanzenmilchtag zu demonstrieren.

Dem folgte ein veganer Schub, um Menschen zu überzeugen, dass Milch auf unmenschliche Weise produziert würde.

Die Organisation Go Vegan World wurde auch beschuldigt, das Publikum in die Irre zu führen, indem eine grauenvolle Darstellung von Kälbern, die ihren Müttern weggenommen wurden, präsentiert wurde.

Die Darstellung zog Beschwerden von der Milchbranche nach sich, weil es eine ungenaue und irreführende Darstellung sei.

Jetzt ist die Branche bereit, ihr Gewerbe zu verteidigen und eine faire und richtige Darstellung der Milchbranche zu liefern.

Die Bewegung rührt daher, dass Bauern und Milchbauern zunehmend über den schädigenden Einfluss der Tierschutz- und Vegan-Lobby frustriert sind.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen in der Milchwirtschaft im Vereinigten Königreich ist dessen überdrüssig, dass Milch als ungesunde Option gezeigt wird.

Was einst als optimales Nahrungsmittel betrachtet wurde, wurde in den letzten Jahren von einigen Ernährungswissenschaftlern und Veganern dämonisiert.

Wiederholt äußerten sie Bedenken in den Medien, dass mit dem Konsum von Milchprodukten einige individuelle Gesundheitsrisiken verbunden sein können.

Phrasen wie Laktose-Intoleranz und Milchallergien wurden zum Teil ihrer Sprache.

Und diese öffentliche Debatte half bei der Schädigung der Milchbranche.

Es gibt heute weniger als 9.500 Milchviehhöfe im Vereinigten Königreich, verglichen mit 13.000 vor 10 Jahren, und es gibt eine Prognose, dass es im Jahre 2025 weniger als 5000 geben wird.

Die niedrigen Milchpreise bedrohen die Existenz der Familien, die in der Milchbranche tätig sind, und damit auch ländliche Gemeinden.

Die Bauern haben versucht, sich zur Wehr zu setzen – in ihren Blogs und Tweets, in denen Kommentare darüber, welche Schäden die vegane Debatte verursacht, überwiegen.

Viele haben das Gefühl, dass es Zeit ist, gegen das negative Bild der Branche, das von den Aktivisten gezeichnet wird, vorzugehen.

Die Ankündigung von Dairy UK, Genug ist Genug, ist zum Teil eine Reaktion auf das Unbehagen und das wachsende Gefühl, dass die mächtige vegane Lobby zu lange machen konnte, was sie wollte.

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