Demonstranten erleben Rückschlag, als ein Restaurant, das Gänseleber serviert, ein Bombengeschäft macht

DIE VERKÄUFE von Gänseleber stiegen in einem Restaurant um das Zehnfache, nachdem ein stümperhafter Tierrechtsprotest übel nach hinten losging.

Die Demonstranten hatten sich verschworen, um Gänseleberpastete aus der Karte streichen zu lassen, erreichten aber nur, dass die Verkäufe stark anstiegen, als Restaurantgäste Widerspruch gegen die Ziele und die hinterlistigen Taktiken einlegten.

Die Tierrechtsgruppe organisiertet am Ostersonntag den Protest außerhalb einer englischen Dorfkneipe namens Bridge Inn in Calver, Derbyshire.

Als sie allerdings auf beleidigende Telefonanrufe und das Posten von gefälschten Online-Reviews mit nur einem Stern zurückgriff, erlebte sie einen wütenden Rückschlag, der dazu führte, dass das Restaurant ein Bombengeschäft machte – speziell mit Gänseleberpastete.

Bereits zum zweiten Mal in den letzten Monaten erlebten Aktivisten eine negative Reaktion auf ihre ungeschickten Protestmethoden, nachdem der Verkauf von Robbenfleisch in einem Restaurant, das das Ziel von falschen Online-Reviews geworden war, ebenfalls durchs Dach ging.

David und Samantha McHattie, die das Bridge Inn betreiben, sagten, dass sie sich nie von den Demonstranten einschüchtern lassen würden und weigerten sich, die Gänseleberpastete von der Karte zu streichen, obwohl die Demonstranten angekündigt hatten, im Mai zurückzukommen.

Auf die Frage, ob die Kampagne ihr Geschäft beeinflusst habe, sagte Samantha, 35:

„Nicht so, wie sie gehofft hatten.

Es kommen mehr Gäste. Wir hatten hier einen Gentleman aus Caversham in Berkshire, der nur hierher kam, um uns zu unterstützen und eine Flasche Wein zu schenken.

Der Verkauf von Gänseleberpastete ist um das Zehnfache angestiegen.

Das war sehr gut für das Geschäft, aber es fordert immer noch einen emotionalen Tribut.“

Das Paar sagte, dass Menschen, die in der Nähe leben und niemals in ihrer Kneipe gegessen haben, jetzt kommen, um Ihre Unterstützung zuzusichern, nachdem sie über den Online-Missbrauch gelesen hatten. Das hatte dazu geführt, dass die Kneipe ihre Facebook-Seite geschlossen hatte.

David, 51, sagte, die Versammlung der 40 Protestanten sei „zivilisiert“ gewesen, aber er war besonders wütend über einen Facebook-Post von Lisa Michelle Ball, einer Tierrechtsaktivistin, der besagte, dass das Ziel des Protests sei, seine Kneipe zum Aufgeben zu zwingen.

Im Post ist zu lesen: „weiter demonstrieren [sic] und sie müssen aufgeben.“

Samantha fügte hinzu:

„Der Grund, aus dem wir dieser Sache standhalten, ist, dass sie es anderen antun, wenn sie es nicht uns antun. Das ist Onlinebelästigung.“

Corinne Longman, 32, die den Protest organisiert haben soll und behauptet, dass die Methoden zur Herstellung der Pastete grausam seien, verweigerte einen Kommentar aus Furcht vor Online-Missbrauch.

Die Aktivistin, die sich selbst auf Facebook als „leidenschaftliche, vegane Hundefriseurin“ beschreibt, soll Mitglied der East Midlands Animal Rights Coalition sein.

Im Januar fiel eine Cyber-Attacke auf das in Vancouver ansässige Restaurant namens Edible Canada at the Market ebenfalls auf die Tierrechtsaktivisten zurück.

Auch sie hatten online negative Reviews gepostet und vor dem Restaurant demonstriert, nur um zu erleben, dass das Restaurant dank ihrer Bemühungen noch beliebter wurde.

Es verkaufte mehr als 350 Gerichte aus Robbenlende in einer Woche, wodurch das Gericht zum Hit auf der Speisekarte wurde.

Der Geschäftsführer des Restaurants, Eric Pateman, sagte:

„Robbenfleisch gehört zu den nachhaltigsten Meeresfrüchten im Land.

Am ersten Wochenende war es so beliebt, dass wir nach drei Tagen keine Robbenlenden mehr hatten!“

Er sagte, er würde sich niemals von den Demonstranten einschüchtern lassen und Robbenfleisch bleibe auf dem Menü, um die Feiern zu Kanadas 150stem Geburtstag zu ehren.

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