Chef der Humane Society nach Gerüchten über Quälerei gefeuert

EINE Chefin einer Tierschutzgruppe wurde nach Anschuldigungen wegen Tierquälerei gefeuert.

Peggy Langle, die Geschäftsführerin der Santa Barbara Humane Society in Kalifornien, USA, wurde ohne offizielle Erklärung entlassen.

Allerdings gab es hartnäckige Gerüchte darüber, wie unmenschlich die kapitalkräftige Gesellschaft Tiere unterbrachte, und wie viel Geld für sie ausgegeben wurde.

Aufgrund der Anschuldigungen wurde Langle Ende August vom Vorstand entlassen.

Der Vorstandschef Randy Douglas sagte: „Der Vorstand war weniger und weniger mit Peggy als Geschäftsführerin zufrieden.“

Seitdem hat Langle nicht auf Bitten um einen Kommentar reagiert.

Die Santa Barbara Humane Society ist nicht mit der Humane Society of the United States verbunden, die ihren Sitz in Washington DC hat und eine nationale Institution ist.

Allerdings ist sie äußerst kapitalkräftig und profitiert von einer 30-Millionen-$-Stiftung.

Langle, die den Posten 10 Jahre lang innehatte, war Gegenstand von Beschwerden über die geringe Anzahl der angenommenen Tiere, die allzu strikten Tieraufnahme- und -adoptionsrichtlinien und die veralteten Einrichtungen, die nicht zu den glänzenden Materialien zur Mittelbeschaffung passen.

Andere Unterbringungen in diesem Gebiet mit weitaus geringerem Budget leisteten gemäß anderen Tierschutzgruppen weitaus bessere Arbeit.

„Wenn Menschen ihr schwer verdientes Geld an gemeinnützige Organisationen spenden, erwarten sie, dass es sinnvoll eingesetzt wird, um die Mission der Organisation zu erfüllen“, sagte Angela Rockwell, Geschäftsführerin des Katzenheims Animal Shelter Assistance Program (ASAP), das ein Nachbar von SBHS ist.

„Eine andere Verhaltensweise ist ein Missbrauch des öffentlichen Vertrauens.“

Und Lee Heller, ein langjähriger Tierschützer, hegt den Verdacht, dass örtliche Spender der SBHS glauben könnten, sie würden für die Humane Society of the United States spenden.

Tatsächlich ist jede Humane Society eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die nach ihrer eigenen Satzung arbeitet. Sie ist weder an die gemeinnützige Washingtoner Organisation gebunden, noch an andere Humane Societys.

Der fünf Morgen umfassende Komplex der 130-jährigen Santa Barbara Humane Society rühmt sich gepflegter Rasenflächen und fröhlicher gelber Gebäude mit weißer Einfassung, zu denen ein geräumiger, mit Holz verkleideter Empfang, ein teures Schulungsgebäude und eine Tierklinik gehören.

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