Wie Tests zeigen, ist Kunstpelz nicht für Veganer geeignet, denn er enthält Tierprodukte – einschließlich Leder und sogar Ziegenhaar

KUNSTpelz kann nicht länger als vegan-freundlich bezeichnet werden, nachdem eine Untersuchung gezeigt hat, dass er Leder, Wolle und sogar Ziegenhaar enthält.

Tierrechtsaktivisten haben lange Zeit versucht, die vegane Gemeinschaft davon zu überzeugen, dass sie echten Pelz gegen Kunstpelz eintauschen soll, denn dieser sei tierfrei.

Eine Untersuchung durch einen US-amerikanischen Wissenschaftler zeigte jetzt allerdings, dass die Tierrechtsbewegung bei den Fakten erneut falsch liegt.

Eine Analyse von Patenten für Kunstpelz zeigt, das zahlreiche Produkte Folgendes enthalten:

  • Wolle
  • Leder
  • Tierhaar
  • Seide

Die Untersuchung wurde von Dr. David Jones, einem führenden Patentexperten in den USA, durchgeführt.

Mit diesen Neuigkeiten wird die Armee der Veganer, die sich an der Tierrechtsbewegung festgeklammert hat, sicher verstimmt.

Und gerade in dieser Woche startete PETA eine weitere Kampagne, um Menschen davon zu überzeugen, dass Kunstpelz tierfrei sei.

Nun werden Veganer bekümmert sein, wenn sie erfahren, wie Tiere eingesetzt werden, um Kleidung aus Kunstpelz herzustellen, insbesondere in China.

Das Leder wird von Tieren gewonnen, die in Schlachthöfen geschlachtet wurden.

Dort ist die übliche Tötungsmethode das Schießen einer Schraube in den Tierschädel.

Sie wird verbreitet bei Rindern, Schafen und in einigen Fällen bei Schweinen eingesetzt. Mit einer Pistole wird eine Metallschraube in das Gehirn des Tiers geschossen, wodurch es sofort stirbt.

Manchmal wird mit einer großen Zange elektrischer Strom durch das Gehirn des Tieres geleitet, was zu einer zeitweiligen Bewusstlosigkeit führt.

Bei einigen Systemen wird der Strom auch durch das Herz geleitet, sodass das Tier nicht nur betäubt, sondern getötet wird.

Eine dritte beliebte Methode ist die Gasinjektion, bei der eine Gasmischung verwendet wird. Die Tiere werden einer hohen Gaskonzentration ausgesetzt und in großer Zahl getötet.

Häufig werden in China auch Tiere gehäutet, um Leder zu gewinnen.

Am verbreitetsten dabei ist die Methode des “Open Skinning”. Bei dieser Methode wird die Haut wie eine Jacke vom Tier abgezogen. Sie wird im Allgemeinen dann eingesetzt, wenn die Haut sofort gegerbt oder zur Lagerung eingefroren wird.

Die andere Methode ist das “Case-Skinning”. Sie wird verbreitet bei kleineren Tieren genutzt. Die Tierhaut wird wie eine Socke vom Tier abgezogen, wodurch sie nahezu unbeschädigt in Form eines Schlauchs zurückbleibt.

Des weiteren stellte sich heraus, dass PETA die große Gruppe seiner veganen Unterstützer auch nicht vor der Menge an Tierprodukten in Kunstpelz warnte.

So war Camlet eines der zahlreichen Tierprodukte, die im Kunstpelz gefunden wurden. Es handelt sich dabei um einen gewebten Stoff, der ursprünglich aus Kamel- oder Ziegenhaar gefertigt wurde.

Wolle ist ein weiteres Produkt, das im Kunstpelz enthalten ist. Sie wird verbreitet von Schafen und anderen Tieren gewonnen, z. B. Kaschmirwolle von Ziegen und Angorawolle von Hasen.

Im Kunstpelz kann sogar Seide enthalten sein – bestehend aus Fibroin und produziert von Insektenlarven, die damit Kokons erzeugen.

Der Kunstpelz wird zur Fertigung von Kleidung wie Kleidern, Mänteln, Jacken und Arbeitskleidung verwendet. Und nun können die Liebhaber von Kunstpelz nicht länger sicher sein, dass ihre pelzfreien Artikel vollständig tierfrei sind.

In ihrer aktuellen Videokampagne gegen Pelz informiert PETA Zuschauer über den Unterschied zwischen echtem und Kunstpelz.

Damit wird das Publikum aber nicht nur darüber getäuscht, dass im Kunstpelz doch tierische Materialien enthalten sind, sondern es sollen auch Verbraucherrichtlinien weitergegeben werden, mit deren Hilfe der Unterschied zwischen echtem und Kunstpelz zu erkennen ist.

Andere Tierrechtsorganisationen folgten dem Trend und forderten Verbraucher auf, auf Pelz zu verzichten und eine unechte Alternative zu wählen.

Für Menschen, die den Look von echtem Pelz suchen, kann Kunstpelz eine gute Alternative sein.
—PETA

Nehmen Sie das Imitat – den Tieren zuliebe.
—Humane Society US

Achten Sie auf Pelzbesatz an Handschuhen, Mänteln und Schuhen. Prüfen Sie das Etikett, damit Sie sicher Kunstpelz kaufen.
—Animal Aid GB

Tolle Kunstpelze – die Auswahl ist riesengroß.
—VIVA! Vegane Organisation.

Kunstpelz-Designer verlagern ihre Produktion aufgrund der niedrigen Arbeitskosten oft nach China.

Dr. David R. Jones verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Technologiefrüherkennung. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Biochemie vom Bowdoin College und einen Doktortitel in Synthetisch organischer / medizinischer Chemie von der University of Pennsylvania

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