PETA attackiert ITV wegen der Ausstrahlung des Grand National

PETA attackiert ITV wegen der Übertragung eines der berühmtesten Sportereignisse weltweit – des Grand National.
 
Das Grand National findet seit 1839 in England statt und ist bei eifrigen Besuchern der Rennbahn ebenso beliebt wie bei normalen Zockern.
 
Aber PETA zeigte wieder einmal, wie kontrovers ihre Meinung zur öffentlichen Meinung ist, indem sie ITV dafür kritisierten, dass der Sender das Sportereignis für Millionen begeisterter Zuschauer überträgt.

Beim jährlich auf der Aintree-Pferderennbahn in Liverpool stattfindenden Event schalten Millionen ein, um die Live-Übertragung des größten Pferderennsport-Ereignisses der Welt zu genießen.

PETA behauptet, dass trotz der Tatsache, dass der Sender ITV das Recht erworben hat, Channel 4 als Sendeanstalt des Grand National zu ersetzen, ein hohes Maß an Leiden und Misshandlung gezeigt werde.

In der Welt von PETA sterben Pferde ständig auf der Rennstrecke und die Organisation behauptet weiterhin, dass der Pferderennsport in erster Linie dafür entwickelt worden sei, um die Tiere weit über ihre natürlichen Grenzen hinaus zu treiben.

Die Tierrechtsorganisation behauptet, dass die Tiere aufgrund der langen Strecke (mehr als 4 Meilen) geschlagen und misshandelt würden, damit sie schneller laufen.

Wie erwartet gab es zu diesem Thema eine breite Debatte in den sozialen Medien.

Opinion_poll twitterte: „PETA „WAGT ES“, GEGEN DIE PFERDERENNEN-MAFIA ZU OPPONIEREN? EUER ZIEL SIND DOCH NUR ARME BAUERN.

Sheilah Hayden‏:  „Das Grand National ist KEIN Rennen, sondern eher eine im Entstehen begriffene PETA-Werbung. Diese armen Pferde #TCMParty“

Laur‏a: „Ich denke, Peta sollte sich um wichtiger Dinge kümmern als Aktivisten, die einmal pro Jahr auftauchen, wenn das Grand National stattfindet.“

Der Sprecher von ITV, Grant Cunningham, sagte: „Als übertragende Sendeanstalt für das Grand National Festival achtet ITV zusammen mit dem Rennsport im Vereinigten Königreich allgemein darauf, dass sich ernsthaft um das Wohlergehen der Rennpferde gekümmert wird.

Wir führen einen offenen Dialog mit den Sport-Behörden und den Vertretungsgremien und pflegen einen kontinuierlichen Kontakt zu den wichtigsten Vertretern im Rennsport, die eng mit den Rennpferden zusammenarbeiten und für sie sorgen. Dazu gehören Züchter und Eigentümer ebenso wie Trainer und Reiter. So können wir detaillierte Rückversicherungen finden und unsere eigenen Beobachtungen zum Wohlergehen der Pferde, die am Rennen teilnehmen, durchführen. Auch die Anstrengungen und Intentionen derer, die direkt für die Behandlung und Bedingungen verantwortlich sind, werden überwacht.

In Verbindung mit dem Grand National, bei dem das Risiko von Verletzungen von sowohl Jockeys als auch Pferden nicht vollständig ausgeschlossen werden kann [wie es auch bei Gefahren ist, denen Teilnehmer anderer Sportarten und Freizeitaktivitäten ausgesetzt sind], wissen wir, dass in den letzten Jahren signifikante Veränderungen an den Schlüsselelementen des Kurses in Aintree vorgenommen wurden, speziell an den Zäunen. Das führte zu substantiellen Verbesserungen bei der Sicherheit der Tiere. Seit 2012 gab es beim Grand National keine Todesfälle mehr.

Das Grand National ist einer der wichtigsten und beliebtesten Punkte im jährlichen Sportkalender und es wird von Millionen Menschen verfolgt – entweder live oder über eine mediale Übertragung.

ITV beabsichtigt, eine vollständige Übertragung des Ereignisses zu bringen und wird seine laufenden Kontakte zu den Organisatoren hinsichtlich wichtiger Punkte wie der Behandlung von Rennpferden und Sicherheitsstandards weiterhin pflegen.“

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