Ihr schmutzigen Ratten – Die Nagerpolitik von PETA stinkt

PETA setzt sich für nicht-tödliche Rattenfallen in Städten ein, die von den Nagern überrannt werden.

Die Tierschutzgruppe sagt, dass Ratten anhängliche Tiere seien und von Hausbesitzern nicht getötet werden sollten.

Sie startete in der US-amerikanischen Stadt Green Bay in Wisconsin, die unter einer Rattenplage leidet, eine Posterkampagne.

Die Plakate, die in den städtischen Bussen zu sehen sind, tragen die Aufschrift: „Nur eine dreckige Ratte nutzt eine grausame Schädlingsbekämpfung. Seien Sie freundlich.“

Die Werbekampagne folgt einer medialen Beschwerde von Einwohnern über die wachsende Rattenplage.

Die PETA-Präsidentin Ingrid Newkirk sagte, Hausbesitzer sollten versuchen, das Problem auf humane Weise zu lösen.

Sie sagte: „Ratten sind intelligente, anhängliche Tiere, die eine enge Bindung zu ihrer Familie und ihren Freunden aufbauen, gern spielen und ringen und sogar kichern, wenn sie gekitzelt werden.

Das Töten dieser Tiere führt nur dazu, dass andere die entstehenden Räume besetzen, daher fordert PETA die Hausbesitzer und Gebäudemanager auf, unerwünschte Hausgäste komplett zu vermeiden, indem man rattensichere Gebäude baut.


PETA empfiehlt, dass die Bewohner Müll in stabilen Behältern lagern, die Ratten nicht durchbeißen können. Haustiere sollten in Innenräumen gefüttert werden, die Vegetation um die Gebäude sollte beschnitten und Öffnungen in Gebäudewänden sollten verschlossen werden.

Aber Bill Paape, Stadtviertel-Entwicklungsleiter für Green Bay, schien von den Taktiken nicht überzeugt.

Er sagte: „Wenn PETA bereit wäre, zu uns zu kommen und den großartigen Bürgern von Green Bay bei der Entfernung dieser Nagetiere von ihrem Grund zu helfen, gäbe es meiner Meinung nach sicherlich Menschen, die die von PETA bereitgestellten Dienstleistungen gern nutzen würden.“

Ein Gremium aus Stadtratsmitgliedern bat die Stadt, einen Plan zur Behandlung der Rattenplage zu entwickeln.

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