Forscherin erhält nach PETA-Hasskampagne Todesdrohungen

Die Forscherin einer UNIVERSITÄT fürchtet um ihr Leben, nachdem sie das Ziel einer Reihe von Hass-E-Mails von PETA wurde.

Christine Lattin, eine postgraduale Forscherin der Universität Yale in den USA sagte, sie erhalte täglich 50 abscheuliche E-Mails.

Sie sagte, die E-Mails wären von PETA-Unterstützern und begannen Ihren Posteingang zu überfluten, nachdem die Gruppe sie auf ihrer Internetseite wegen ihrer Forschung zu Spatzen und Stress angegriffen hatte.

PETA inszenierte auch drei Protestaktionen gegen ihre Arbeit und die Publicity führte dazu, dass sie weitere Nachrichten folgenden Inhalts erhielt: „Du solltest dich selbst töten, du kranke Schlampe!“

Sie erhielt auch Twitter- und Facebook-Nachrichten wie: „Was du tust, ist krank und böse!“ und „Ich hoffe, irgendjemand wirft dich ins Feuer.“

Aber die trotzige Christine Lattin sagte: „Ich werde nicht aufhören.

PETA wird nicht gewinnen.

Jedes Mal, wenn ich meine E-Mails oder Twitter-Nachrichten abrufe, beginnt mein Herz zu rasen.

Ich habe Angst, dass da eine weitere Nachricht sein könnte.

Ich sorge mich um die Sicherheit meiner Familie.

Aber ich werde nicht aufhören, meine Arbeit zu machen.“

Lattin ist eine erklärte Tierfreundin mit einem Hintergrund in Vogelrettung, aber das ist PETA egal.

Die Gruppe wurde jetzt wegen des Versuchs, ihre Karriere zu zerstören, angeklagt.

Lattin arbeitet an der Theorie, dass Vögel in Abhängigkeit von der Spezies unterschiedlich auf Stress reagieren, und ihre Arbeit besteht hauptsächlich im Beobachten. Daher ist sie für die Aktivisten ein eher ungewöhnliches Opfer.

Sie fügte hinzu: „Das war einer der schlimmsten Sommer meines Lebens.

Ich sorge für diese Vögel, und ich bin wirklich stolz auf meine Wissenschaft. Es regt mich wirklich sehr auf, dass alles verdreht und gegen mich eingesetzt wird.“

PETA reichte auch beim US-Landwirtschaftsministerium und einem Bezirksstaatsanwalt in Massachusetts Beschwerde gegen ihre Arbeit ein und sandte Briefe an die Geldgeber von Lattin und die Universität von Yale, in denen sie aufforderte, die Arbeit nicht länger zu unterstützen.

In diesen Beschwerden – und in zusätzlichen Posts an die Mitglieder – erhob PETA die Anschuldigung, Lattin habe etwa 250 Vögel getötet und grausame Experimente durchgeführt. Außerdem habe ihre Arbeit keine Relevanz für den Schutz oder andere Spezies.

Bei einem Protest gegen Lattin versammelten sich Aktivisten vor einem Konferenzgebäude in Long Beach, Kalifornien, in dem sie ihre Arbeit vorstellte.

Auf den Schildern von PETA stand: “Christine Lattin: Beende das Foltern von Vögeln!“ Einen Monat später erschienen in ganz Yale Plakate, die die Universität drängten, Lattins Arbeit zu beenden, und mehr als ein Duzend Unterstützer von PETA hielt an einer belebten Straßenecke im Stadtzentrum von New Haven, Connecticut, Schilder hoch.

Und im August postete PETA ein

Video
auf seiner Facebook-Seite, das bedrohliche Musik und Bilder von Christine Lattin zeigte, unterlegt von Text, der behauptete, sie würde Vögel aus der Wildnis anlocken, um sie zu foltern.

Das Video wurde von beinahe einer Million Menschen gesehen und die Demonstranten versammelten sich erneut, dieses Mal vor Lattins Forschungsgebäude.

PETA teilte mit seinen Supportern auch die Privatadresse und eine Google-Karte des Standorts der Forscherin.

Lattin sagte, dass einige der Drohungen gegen sie so spezifisch waren, dass man ihr riet, die Polizei zu informieren.

Kritiker meinen, dass die Aktionen von PETA unverantwortlich seien.

„Wenn eine kriminelle Handlung geschieht, geht das zu Lasten von PETA“, sagte Tom Holder, der Direktor von Speaking of Research, einer in London ansässigen Organisation, die den Einsatz von Tieren in Wissenschaftslaboratorien unterstützt.

PETA sagte, man habe nicht die Absicht, die Kampagne zu beenden.

„Wir hören in dem Moment auf, in dem Yale sagt ‚Nie wieder‘, und keine Minute vorher“, erklärte ein Sprecher.

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