Der PETA-Gründer Alex Pacheco wurde von Wissenschaftlern kritisiert, nachdem seine Organisation die bizarre Behauptung aufgestellt hatte, dass „Kastrations-Tabletten für Hunde“ eingeführt würden.

Der Mitbegründer von PETA, Alex Pacheco, wurde kritisiert, als er behauptete, er habe eine Wunderdroge zur Kastration von Hunden gefunden.

Pacheco hat mehr als 1 Million $ für seine Hilfsorganisation 600 Millionen streunende Hunde gesammelt, die auf ihrer Internetseite die seltsamen Behauptungen erhob.

Aber die Spender, die der Hilfsorganisation ihr schwer verdientes Geld gaben, werden bestürzt sein, wenn sie erfahren, dass Wissenschaftler diese Behauptungen verrissen haben.

Er erhob die seltsamen Behauptungen auf der Internetseite seiner Hilfsorganisation und sagte, dass „Sterilisierende und kastrierende Kekse“ entwickelt würden, um art- und geschlechtsspezifisch zu wirken.

Alex Pacheco erklärte:

Willkommen bei einem Projekt, das auf mutiger Wissenschaft basiert, um die Überbevölkerung mit heimatlosen Haustieren
– durch die Entwicklung von kastrierenden und sterilisierenden Keksen zu beenden.

„Sobald es abgeschlossen ist, können die Kekse kastrierend bzw. sterilisierend wirken, 
 ohne dass eine Operation erforderlich ist.“

„Ja, wir sind auf dem richtigen Weg, bald Futter statt einer Operation anzuwenden.“

„Die kastrierenden und sterilisierenden Kekse wurden so entwickelt, dass sie art- und geschlechtsspezifisch wirken.“

„Hundekekse funktionieren nur bei Hunden, Katzenkekse nur bei Katzen, sterilisierende Kekse wirken nur bei weiblichen, kastrierende Kekse nur bei männlichen Tieren.“

„Und was noch besser ist – sie wurden so entworfen, dass sie nur ein Mal eingenommen werden müssen.“

„Das ist korrekt. Ein Mal.“

„Die Inhaltsstoffe sind sicher – viele von uns haben sie bereits zuvor gegessen – und die entscheidenden klinischen Versuche haben begonnen.“

Nach seiner hyperaktiven Kundenansprache kam Pacheco dann zum Punkt und startete seine Geld- und Rekrutierungsbemühungen.

Er sagte: „Dies ist ein großes Projekt, und es wird Hilfe benötigt.“

„Sie können helfen, indem Sie Mitglied werden und das spannende Projekt mit anderen teilen.“

„Denken Sie daran, wie heimatlose Haustiere kastriert oder sterilisiert werden könnten, indem man ihnen einfach einen Keks zu fressen gibt.“

„Machen Sie mit!“

„Die Inhaltsstoffe sind sicher – viele von uns haben sie bereits selbst gegessen – und die entscheidenden klinischen Versuche haben begonnen.“

Von 2009-10 arbeitete Pachecos Hilfsorganisation für Hunde mit dem in Arizona ansässigen Forschungsunternehmen SenesTech zusammen, das sich mit Kontrazeptiva beschäftigt und ein experimentelles Produkt namens ChemSpay zur Kontrolle von Nagetieren entwickelt hat.

Joyce Briggs, Präsidentin der in Portland, USA, ansässigen Allianz zur Empfängnisverhütung bei Katzen & Hunden, enthüllte allerdings, dass Pachecos Verbindung zu SenesTech abrupt abgebrochen wurde.

Sie sagte: „SenesTech informierte ACC&D, dass sie die Beziehung zu ‘600 Millionen streunende Hunde brauchen Sie’ und dessen Gründer, Alex Pacheco, abgebrochen haben, und dass weder ‘600 Millionen’ noch Herr Pacheco irgendeinen Anspruch, ein Recht, eine Lizenz oder einen Rechtsanspruch an unserem Produkt ChemSpay oder einem anderen [SenesTech] Produkt haben.

Sie äußerte ebenfalls ihre Bedenken hinsichtlich der unbegründeten Aussagen, die von der Hilfsorganisation „600 Millionen“ getroffen wurden und die Effektivität und Sicherheit von ChemSpay betreffen.

Dr. Briggs fügte hinzu: „Die Behandlung wurde als bewährt und bereit zur Einreichung für die behördliche Zulassung präsentiert, aber es wurden keine Daten geliefert, die diese Behauptungen unterstützen würden.

Der frühere Procter & Gamble-Toxikologe Mark Lafranconi, der ein 300 Millionen $-Programm zur Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen verwaltete, sagte:

„Ich habe in unserem Unternehmen herumgefragt, und die einhellige Schlussfolgerung war, dass diese Art Initiative niemals genehmigt würde.“

Linda Rhodes, frühere Vizepräsidentin für klinische Entwicklungen bei AlcheraBio LLC, Metuchen, New Jersey, sagte:

Meiner Meinung ist es unmöglich, dass die Regierung unter dem Gesichtspunkt, was wir über die Wissenschaft heute wissen, eine Substanz genehmigt, die verwilderten Tieren von Laien mittels Köder, aromatisiertem Stoff oder Futter gegeben würde.

„Eine solche Substanz müsste vollkommen artspezifisch sein, damit weder Menschen, insbesondere Kinder, noch andere Wildtiere davon beeinträchtigt werden. Ein Medikament, dass z. B. nur bei Katzen effektiv wirkt, nicht aber bei Vögeln oder anderen Säugetieren. Unter Berücksichtigung der heutigen Wissenschaft gibt es keine Medikament und keine Substanz, die über dieses Maß an Artenspezifität verfügt.

Alex Pacheco ist schon sein Leben lang ein Tierrechtsaktivist und begründeter im Jahre 1980 PETA mit. Seitdem waren Kontroversen sein ständiger Begleiter.

Er verließ PETA im Jahre 2000 und hat seitdem zahlreiche kontroverse Kampagnen ins Leben gerufen, z. B.:

Die „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne (2004), die Tiere in Schlachthöfen und Massentierhaltungsbetrieben mit Bildern von Juden in den Konzentrationslagern der Nazis vergleicht.

Tiere, alle Menschen sind Nazis, Tierrechtsaktivisten

Ihre Aktivitäten schockieren noch immer zahlreiche Menschen. Vor nur wenigen Wochen startete PETA eine empörende Kampagne, bei der Vieh mit Vergewaltigungsopfern verglichen wurde. Diese Kampagne löste bei Internetnutzern große Empörung aus.

Pacheco war Sprecher der Animal Liberation Front, bei der es sich nach Meinung des FBI um eine terroristische Gruppe handelt, und wurde in Verbindung mit Aktivitäten der ALF vorgeladen.

Am College wurde Pacheco Mitglied der Sea Shepherd Conservation Society und floh nach Portugal, nachdem sein Schiff ein anderes gerammt hatte. Ein US-amerikanisches Bundesgericht bezeichnete die Sea Shepherds als Piraten.

Pacheco ging nach London, wo er mit dem Gründer der ALF, Ronnie Lee, zusammenarbeitete, bevor er in die USA zurückkehrte und PETA mitbegründete.

Er ist weithin dafür bekannt, dass er Akte der Gewalt unterstützt. In einem seiner Statements schrieb er:

Brandstiftung, die Zerstörung von Eigentum, Einbruch und Diebstahl sind ‚akzeptable Verbrechen‘, wenn Sie im Sinne der Tiere begangen werden.

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