Der Mitbegründer der PETA, Alex Pacheco, wird von anderen Tierrechtsaktivisten verurteilt, weil er falsche Angaben über eine „Pille zur Sterilisation von Hunden“ gemacht hat.

Alex Pacheco, 600 million stray dogs

Die Tierrechtsgruppe SHARK wandte sich gegen Pacheco, nachdem er wiederholt versäumt hatte, Informationen über Gelder offenzulegen, die er angeblich zur Entwicklung einer „Wunderdroge, die Hunde sterilisieren kann“ in Zentralamerika ausgegeben hat.

SHARK, eine Tierrechtsgruppe, behauptet, dass Pacheco Spendengelder missbrauche.

Sie starteten einen Angriff auf Pachecos schräge Behauptungen, nachdem mitgeteilt wurde, dass er wiederholt in seinen Steuererklärungen versäumt habe, öffentlich Informationen zu Spendengeldern zu deklarieren.

Ein Sprecher von SHARK sagte:

„Da Pacheco als Präsident und Schatzmeister der Gruppe aufgeführt ist, hat er die rechtliche Verantwortung, diese Dokumente bereitzustellen… Wir haben Kontakt zu seinem Steuerberater aufgenommen.

„Wenn wir nichts von ihm hören, werden wird das IRS (amerikanisches Steueramt) auffordern einzugreifen.“

Als Reaktion auf Pachecos bizarre Aktivität hat SHARK auf YouTube auch ein Video mit der Überschrift: Ergaunert Alex Pacheco Spenden, die für den Tierschutz bestimmt sind? Es verspricht, dass es bald noch eine stärkere Opposition gegen Pacheco geben wird.

Der Sprecher der Tierschutzgruppe fügte hinzu:

„Wir tun dies, denn Menschen, die sich sorgen, sind verletzt, wenn sie Gaunern betrogen werden, und das gilt auch für vorbildliche Gruppen, die nach Spenden hungern. Und was noch wichtiger ist, es verletzt Tiere, und das widerspricht unserer Mission.“

Seit 2011 hat Pacheco mehr als 1 Million $ für seine Tierschutzgruppe 600 Million Stray Dogs gesammelt, um „hypothetische ‚Kastrations- und Sterilisationskekse'“ zu entwickeln.

Allerdings haben Wissenschaftler seine Behauptungen als Unsinn zurückgewiesen und darauf hingewiesen, dass es „noch keine Pillen zur Sterilisation von Hunden gebe und wahrscheinlich niemals geben werde, denn kein Produkt dieser Art ist auch nur am entferntesten Horizont in Sicht.“

Linda Rhodes, frühere Vizepräsidentin für klinische Entwicklungen bei AlcheraBio LLC, Metuchen, New Jersey, sagte:

„Ich bin der Meinung, dass es nach heutigem Stand der Wissenschaft keine Möglichkeit gibt, dass eine Regierung eine Substanz genehmigt, die mithilfe von Ködern, aromatisierten Substanzen oder Lebensmitteln von Laien für verwilderte Tiere ausgelegt wird.

Eine solche Substanz müsste absolut artspezifisch sein, um Menschen, insbesondere Kinder, oder andere Wildtiere nicht zu gefährden. Ein Medikament, dass z. B. nur bei Katzen effektiv wirkt, nicht aber bei Vögeln oder anderen Säugetieren. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es, soweit ich weiß, keine Medikament und keine Substanz, die ein derartiges Maß an Spezifikation aufweist.

Joyce Briggs, Präsidentin der Alliance for Contraception of Cats & Dogs in Portland, USA, äußerte ebenfalls ihre Bedenken über die unbegründeten Aussagen, die von der Tierschutzorganisation „600 Millionen“ über die Effektivität und Sicherheit von ChemSpay verbreitet werden.

Dr. Briggs sagte:

„Die Behandlung wurde als erprobt und bereit zur Vorlage für die behördliche Zulassung präsentiert, aber es wurden keine Daten bereitgestellt, um diese Behauptungen zu belegen.“

Auf die Aufforderung hin, über das ausgegebene Geld Rechenschaft abzulegen, sagte der Co-Gründer der PETA lediglich, dass 104.715 $ an Spendengeldern für eine klinische Studie mit den „Kastrations-/Sterilisationskekse“ verwendet wurden. Weitere Informationen zu diesem Fall würde er nicht offenlegen.

Pacheco sagte aus:

„Wir veröffentlichen nicht viel über unsere Verfahren, denn es gibt da draußen Pharmafirmen mit einem Multi-Milliarden-Dollar-Budget, die einfach ein Team von Wissenschaftlern daransetzen können, um eine Formel zu patentieren, die auf den von uns veröffentlichen Informationen basiert.“

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