PIC BY A WILD MONKEY / DAVID SLATER / CATERS NEWS - (PICTURED: One of the photos that the monkey took with Davids camera. 1 of 2: This photo was the original photo the monkey took) - The photographer behind the famous monkey selfie picture is threatening to take legal action against Wikimedia after they refused to remove his picture because ‘the monkey took it’. David Slater, from Coleford, Gloucestershire, was taking photos of macaques on the Indonesian island of Sulawesi in 2011 when the animals began to investigate his equipment. A black crested macaque appeared to be checking out its appearance in the lens and it wasn’t long before it hijacked the camera and began snapping away. SEE CATERS COPY.

Affenfoto, Affenklage – Wie PETA mit einer der bis jetzt beunruhigendsten Kampagnen das Leben eines Mannes ruinierte

Ein ANERKANNTER Fotograf erzählte, wie er mittellos und zermürbt zurückblieb, nachdem PETA behauptet hatte, ein Affe würde das Urheberrecht an einem seiner berühmten Bilder besitzen.

Der Wildtier-Fotograf David Slater, 52, wurde von PETA vor Gerichte gezerrt. Die PETA nutzte ihre Finanzmittel, um ihn im Namen eines Affen zu verklagen.

Herr Slater sagt, dass er nach der 200.000 £-Schlacht nur noch so wenig Geld habe, dass er jetzt überlege, Hundeausführer zu werden.

PETA behauptet, der sechsjährige Affe namens Naruto besitze das Urheberrecht an einem „Selfie“, das er von sich aufgenommen hatte, nachdem ihn Herr Slater dazu aufgefordert hatte.

Der Schnappschuss wurde in Sulawesi, Indonesien, im Jahre 2011 aufgenommen, als Herr Slater den schwarzen Schopfaffen dazu bewegt hatte, den Auslöser der Kamera zu drücken.

Er sagte, der Streit habe ihn „Zehntausende Pfund“ an entgangenen Verdiensten gekostet und letztendlich seine 17-jährige Karriere als Wildtier-Fotograf beendet.

Eine 45-minütige Anhörung vor einem Dreiergremium des US-Bundesberufungsgerichts in San Francisco zog ein großes Publikum an, das während der Anhörung immer wieder in Lachen ausbrach.

Auch die Bundesrichter schmunzelten zeitweise wegen der Neuheit des Falls.

Andrew Dhuey, Anwalt von Herrn Slater, sagte „Affenfoto, Affenklage“ sei kein geltendes Recht im Rahmen irgendeines Bundesgesetzes.

Herr Slater, der in Forest of Dean, Gloucestershire, lebt, beschuldigte PETA, gegen ihn eine „hässliche Kampagne“ zu führen.

Er sagte, er wäre liebend gern persönlich vor Gericht erschienen, könne sich jedoch den Flug nicht leisten.

Der Fotograf, der den Live-Stream der „befremdlichen Verfahren“ in San Francisco von zu Hause aus verfolgte, behauptet, er habe in den letzten Jahren ein Jahreseinkommen von weniger als 11.000 £ verdient. Statt den Erfolg zu genießen, den er dank der Popularität als Fotograf habe erwarten dürfen, sei er nicht in der Lage, seine Rechtsgebühren zu bezahlen.

Er sagte: „Ich bin am Ende. Ich unternehme keine Reisen mehr. Ich kann meine Ausrüstung nicht erneuern, es ist peinlich geworden. Das Bild wurde mir gestohlen. Es wird weltweit verwendet, aber niemand will mich dafür bezahlen.

Und jetzt will PETA auch noch mein letztes Geld und mein letztes bisschen Stolz.

Hunde auszuführen wäre für mich ein neues Projekt.

Ich würde nur sehr wenig verdienen, aber immerhin mehr als mit der Fotografie.“

Einer seiner Rechtsberater, Angela Dunning, sagte, der Fall sei lächerlich.

Sie sagte: „Es ist absurd zu behaupten, ein Affe können wegen einer Urheberrechtsverletzung klagen.

Naruto kann nicht finanziell von seiner Arbeit profitieren.“

 

Herr Slater sagte auch, dass PETA den falschen Makaken repräsentiere. Auf dem Foto sei kein männliches Tier namens Naruto sondern ein weibliches Tier namens Ella.

Er fügte hinzu: „Es spielt sicherlich eine Rolle, dass mich der richtige Affe verklagt.“

Richter Carlos Bea fragte, warum der Fall nicht abgewiesen werden solle und fragte, ob irgendjemand ein Gesetz vorlegen könnte, das aussagt, dass „Mensch und Affe gleich sind“.

Der Gerichtshof wird die Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt fällen.

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